Orgeln
Disposition der Orgel
Zu den Heiligen Engeln Landsberg am Lech
Erbaut 1984 von Fa. Hubert Sandtner, Dillingen
Umbau und Erweiterung Michael Jocher, Peiting 2010
Man.1 | Koppelmanual |
| Man.2 (C- g3) Hauptwerk | Pedal (C-f) |
| Pommer 16′ | Kontrabass 16′ (2010) |
| Prinzipal 8′ | Subbass 16′ |
| Gedackt 8′ | Oktavbass 8′ |
| Oktave 4′ | Gedecktbass 8′ |
| Rohrflöte 4′ | Choralbass 4′ |
| Quinte 2 2/3′ | Basspfeife 2′ (aus Hintersatz) |
| Superoktave 2′ | Hintersatz 2 2/3′ |
| Terz 1 3/5 ‘ | Fagott 16′ |
| Larigot 1 1/3′ | Chamade 8′ (Transmission aus Hauptwerk) |
| Mixtur 1 1/3′ | |
| Trompete 8′ (2010) | |
| Chamade 8′ | |
| Tremulant. |
| Man. 3 (Schwellwerk) | Koppeln: |
| Rohrflöte 8′ | III-Ped |
| Prinzipal 8′ | II-Ped |
| Vox angelica 8′ (2010) | III super |
| Prinzipal 4′ | III sub |
| Blocklföte 4′ | III-I super |
| Nasat 2 2/3′ | III-I sub |
| Waldflöte 2′ | |
| Terz 1 3/5′ | |
| Mixtur 2′ | 4096 Setzerkombination mit Sequenzer |
| Dulzian 16′ | |
| Basson/ Hautbois 8′ (2010) | |
| Tremulant. | |
| Cimbelstern |
Die Orgel von St. Katharina
Die Orgel von St. Katharina wurde im Jahr 1920 von Julius Schwarzbauer erbaut. Inmitten der schwierigen Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, als es vielerorts an Material und Arbeitskräften mangelte, gelang es dem Mindelheimer Orgelbauer dennoch, ein vergleichsweise großes und klanglich vielseitiges Instrument zu schaffen.
Für den Entwurf des Orgelgehäuses konnte der bedeutende Architekt Michael Kurz gewonnen werden. Bereits wenige Jahre nach ihrer Fertigstellung zeigten sich jedoch technische Probleme, sodass schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg umfangreichere Umbauten vorgenommen wurden. Auch die sich wandelnden klanglichen Vorstellungen der Zeit gingen nicht spurlos an dem Instrument vorüber.
Einen tiefgreifenden Eingriff in die Kirchenarchitektur stellte das Jahr 1954 dar, als das ursprüngliche Tonnengewölbe entfernt und durch eine Flachdecke ersetzt wurde. Diese Maßnahme wirkte sich nicht nur nachteilig auf das Erscheinungsbild des Kirchenraumes, sondern auch erheblich auf die akustischen Bedingungen aus.
Mit den Planungen für den Neubau der Heilig-Engel-Kirche in den 1960er-Jahren begann die Bedeutung der Katharinenkirche allmählich abzunehmen.
Im Jahr 2024 wurde Orgelbaumeister Michael Jocher (Peiting) mit der Restaurierung der Orgel beauftragt. Ziel war neben der Wiederherstellung ihrer vollen technischen Funktionsfähigkeit insbesondere auch eine klangliche Verbesserung. Mit großem Einfühlungsvermögen und fachlicher Sorgfalt gelang es Michael Jocher gemeinsam mit Kirchenmusiker Andreas Holzhauser,
den historisch gewachsenen Zustand des Instruments zu bewahren und zugleich klangliche Schwächen zu beheben.
So wurde beispielsweise im zweiten Manual eine in den 1960er-Jahren eingebaute Terz 1 3/5′ durch eine neu gefertigte Oboe deutscher Bauart ersetzt. Darüber hinaus konnte die Windversorgung verbessert sowie die ebenfalls in den 1960er-Jahren hinzugefügte, insgesamt zu scharf klingende Mixtur klanglich zurückgenommen werden.
Heute präsentiert sich die Katharinenorgel als lebendiges und ausdrucksstarkes Instrument, das sowohl den liturgischen als auch den konzertanten Anforderungen in hohem Maße gerecht wird und innerhalb der vielfältigen Landsberger Orgellandschaft einen wertvollen Akzent setzt.
Disposition seit 2026
| 1. Man. Hauptwerk C-g’’’ | 2. Man. Positiv C-g’’’ |
| Bordun 16´ | Engprincipal 8’ |
| Principal 8’ | Gedackt 8’ |
| Holzflöte 8’ | Salicional 8’ |
| Altgambe 8’ | Voxcelöstis 8’ |
| Quintadena 8` | Nachthorn 4’ |
| Oktave 4’ | Schweizerpfeife 4’ |
| Rohrflöte 4’ | Quinte 2 2/3’ |
| Gemshorn 2’ | Waldflöte 2’ |
| Mixtur 2’ | Oboe 8’ |
| Tremulant |
| Pedal, C-f’ | |
| II-I, II-Ped, I-Ped | |
| Violon 16’ | Superoktavkoppeln: II-II, II-I, I-Ped |
| Subbaß 16’ | Leerlaufkoppel, Freie Kombination |
| Zartbaß 16’ | Crescendowalze |
| Oktavbaß 8’ | Kollektivtritte: Forte, Mezzoforte, Piano |
| Choralflöte 4’ | Auslöser |
| Pneumatische Kegellade |