Kirchliches Umweltmanagement

Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen?“ (LS160)

Papst Franziskus ruft uns in seiner Enzyklika Laudato Sí dazu auf, die Schöpfung als „gemeinsames Haus“ zu bewahren. Die Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 2018 sprechen von unserem kirchlichen Auftrag, vom Reden zum Tun konkrete Schritte zu gehen. In seinem Hirtenwort vom Herbst 2020 sagt Bischof Bertram Meier: „Ich lade alle Menschen guten Willens ein, mitzumachen und sich um unser gemeinsames Haus und unsere schwächsten Brüder und Schwestern zu kümmern.“ Zu diesem Ziel wurde ein Umweltmanagement-System (KirUm) entwickelt, das bereits mehr als 900 Kirchengemeinden in Deutschland eingeführt haben. Es ist kein vereinheitlichendes Konzept, sondern es dient dazu, dem nachhaltigen Handeln in kirchlichen Einrichtungen eine Richtung zu geben und zur Umsetzung zu verhelfen. Der Fahrplan ist vorgegeben, doch die konkreten Schritte bestimmt jede Pfarrei gemäß ihrer individuellen Struktur fortlaufend selbst. Die Kirchenverwaltung unserer Pfarrei hat beschlossen, diesen Weg zu gehen. Aber für die Umsetzung und den Erfolg braucht es die Unterstützung und die Mitarbeit der ganzen Pfarrgemeinde. Jede und jeder kann am eigenen Platz dazu beitragen. Dieser Weg schafft Transparenz, erweitert unseren Blick, erhöht unsere Glaubwürdigkeit und vertieft unsere Gemeinschaft!

Papst Franziskus ermutigt uns: „Im Herzen dieser Welt ist der Herr des Lebens, der uns so sehr liebt, weiter gegenwärtig. Er lässt uns nicht allein, denn er hat sich endgültig mit unserer Erde verbunden, und seine Liebe führt uns immer dazu, neue Wege zu finden. Er sei gelobt.“ (LS 245)

Für das Umwelt-Team Cornelia Schmidbauer