Eucharistiefeier

 

Die Eucharistiefeier ist das zentrale Ereignis im Leben einer Pfarrgemeinde. Sie feiert darin Tod und Auferstehung Jesu Christi. Als Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens findet hier der Alltag der Menschen seinen Platz und seine Verwandlung. So wie Christus den Tod zum Leben hin überschreitet, so verwandelt er all das Schwere, das Trostlose, das Versagen und letztlich den Tod des Menschen. All diese Anliegen werden mit einer neuen Hoffnung erfüllt und werden damit zu neuen Oasen des Lebens. Vielleicht ist diese Verwandlung nicht immer gleich sichtbar, doch im beständigen Vertrauen auf Christus wird das hoffnungsspendende Wasser den sandigen und trockenen Boden durchtränken, so dass mit der Zeit eine immer stärker sprudelnde Quelle zu fließen beginnt. Für dieses große Geschenk der Verwandlung dankt die Gemeinde im Gottesdienst und feiert Christus als den, der das Leben reicher, schöner, lebendiger und hoffnungsvoller macht. So ist der Gottesdienst beides: Er ist Verwandlung und Dank. Er ist Zuwendung Gottes und Antwort der Menschen. Dieses Ereignis zu feiern, dazu sind alle Menschen eingeladen. Sich daran zu freuen, das ist ein Geschenk des Glaubens.

Für nähere Informationen zu den Gottesdienstzeiten beachten Sie bitte unsere Gottesdienstordnung.


Eucharistische Anbetung

 

Jesus Christus ist in Gestalt des Brotes, der während der heiligen Messe in der Wandlung konsekrierten Hostie, wahrhaft gegenwärtig. Diese Gegenwart Jesus beschränkt sich nicht auf die Dauer der heiligen Messe, sondern besteht darüber hinaus. Weil Jesus Christus in seiner Liebe zu uns unter den Menschen gegenwärtig bleiben wollte, beten wir ihn auch außerhalb der heiligen Messe an. In der Monstranz wird die heilige Hostie den Gläubigen zur Anbetung und Verehrung gezeigt. Bei der Anbetung dürfen wir vor Jesus da sein, mit allem, was uns bewegt, besorgt und erfreut.

Wann:

monatlich am Donnerstag 18 Uhr

Wo:

Hl.-Engel-Kirche                                                                       


Andachten

 

Eine besondere Form des Gottesdienstes sind die Andachten. Mit besinnlichen und zum Nachdenken anregenden Texten wollen diese die Besucher auf eine bestimmte Zeit oder ein nahes hohes kirchliches Fest einstimmen. In unserer Pfarrei werden solche Andachten während des Advents, der Fastenzeit und im Mai gefeiert. Die wöchentlichen Adventsandachten wollen auf das nahe Weihnachtsfest einstimmen und einen Ruhepol in einer oft hektischen Zeit bilden. Die Andachten während der Fastenzeit sind sogenannte Kreuzwegandachten. Sie blicken voraus auf das Leiden und Sterben Jesu und stimmen so auf ein unfassbares Ereignis ein, an dessen Ende Christus den Tod besiegen wird. Die Maiandachten feiern Maria als Mutter und Fürsprecherin der Gläubigen. Im Mai ist dies eine schöne Form, altes Brauchtum zu leben und persönliche Anliegen vor Maria zu bringen.

Zu den einzelnen Andachten beachten Sie bitte die Gottesdienstordnung.


Tagzeitenliturgie

 

Die Tagzeitenliturgie, oder auch Stundengebet genannt, ist das tägliche Gebet der Kirche. Im gemeinsamen Beten und Singen und dem Hören biblischer Texte will die Tagzeitenliturgie eine Auszeit zur Arbeit des Tages schaffen. Es gehört beides zusammen, die Arbeit, aber auch das Gebet. Die Menschen danken Gott für seine Gabe der Schöpfung, die ihnen anvertraut ist. Gleichzeitig bedeutet die Sorge für unsere Natur jedoch viel Mühe und oft auch Sorgen. Besonders im Singen der Psalmen werden diese Nöte mit der Bitte um Verwandlung vor Gott gebracht. Zugleich bringen die im beruhigenden Rhythmus gesungenen Psalmen den Körper in Einklang mit Seele und Herz.

Wenn sie noch nie Psalmen gesungen haben, dann probieren Sie es aus. Es wird ihnen gut tun.

Die Termine zur gemeinsam gefeierten Tagzeitenliturgie entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung.

 


Taizé-Gebet

 

Das Taizé-Gebet ist ein ökumenischer Gottesdienst, der mit Liedern und Gebeten gestaltet wird, die in der ökumenischen Lebensgemeinschaft von Taizé entstanden sind. Das Besondere an diesem Gebet sind die Lieder, die sehr meditativ-besinnlich sind und zum Nachdenken und Innehalten anregen. In Anlehnung an diese Gottesdienste finden auch in unserer Gemeinde in regelmäßigen Abständen Taizé-Gebete statt. Als besonderes Highlight wird jedes Jahr im Herbst ein großes Taizegebet als „Nacht der Lichter“ in der Hl.-Engel-Kirche veranstaltet.

Wann:

jeden Dienstag 19 Uhr

Wo:

Meditationsraum Dienstwohngebäude oder Hl.-Engel-Kirche

Ansprechpartner:

Marie-Luise Schappert

Telefon:

erreichbar über das Pfarrbüro 08191/4300

 


Rosenkranz

 

Mitte und Ziel des Rosenkranzgebetes ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Mit Maria schauen wir auf sein Leben. Sie hat Jesus gekannt wie kein anderer Mensch; sie hat ihn begleitet auf allen wichtigen Stationen seines Lebens – bis unter das Kreuz. An ihr wurde die Macht der Auferstehung sichtbar: Sie wurde aufgenommen in die Herrlichkeit Gottes – Zeichen der Hoffnung für die Kirche und für alle Menschen.
In den Gesätzen des Rosenkranzes – Sätze, die das „Gegrüßet seist du, Maria“ erweitern – betrachten wir die Geheimnisse des Glaubens. Die Wiederholungen derselben Sätze schenkt innere Ruhe.

Wann:

jeden Donnerstag 18 Uhr

Wo:

Hl.-Engel-Kirche                                                                       


Frühschicht

 

Die Frühschichten im Advent und in der Fastenzeit laden dazu ein, sich auf die Hochfeste Weihnachten und Ostern einzustimmen und durch Gebet, Musik und entsprechende Impulse diese Zeit bewusst zu begehen.

Im Anschluss besteht die herzliche Einladung zum gemeinsamen Frühstück, um dann – gestärkt an Seele und Leib – pünktlich in die Arbeit und in die Schule zu gehen. Die genauen Angaben zu Wochentag, Uhrzeit und Ort entnehmen Sie bitte der Homepage oder der Gottesdienstordnung.